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St.Louis, Senegal

Projektgruppe Senegal 2016

Die Projektgruppe 2016

 

Seit 2001 hat die KGSE eine vertraglich vereinbarte Partnerschaft mit dem Gymnasium Lycee Cheik Omar Foutiyou Tall in St. Louis/Senegal. Viele Schülerinnen und Schüler sind im Laufe der letzten Jahre in irgendeiner Weise einbezogen worden. Einige entwickelten ein dauerhaftes Interesse und engagierten sich in besonderer Weise. Der Schüleraustausch ist inzwischen zu einer festen Einrichtung geworden.

 

Jeder Austausch steht unter einem eigenen Thema. Im Jahr 2016 arbeitete die Projektgruppe zur Fragestellung "Bevölkerungswachstum - Trumpf oder Handicap?"

 

Besucht wurden u.a.

 

  • die Organisation "Plan International"
  • das Jugendzentrum "Espace jeunes"
  • ein Kindergarten
  • das Centre Sociale Philip Schultz
  • die Grundschule Abdou Diouf und
  • der Naturpark Djoudj

 

Im Jahr 2017 lautet das Thema "Hilfen und Projekte zur Armutsbekämpfung".

 

Der Besuch der senegalesischen Schüler/innen in Elmshorn wird voraussichtlich im September 2017 stattfinden und ist für 14 Tage geplant. Da der Senegal zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, kann das Projekt nur realisiert werden, wenn der Flug der senegalesischen Schüler durch Spenden finanziert wird.

 

Ein Austausch mit einer Schule in einem Entwicklungsland läuft anders ab als der mit einer Schule in Frankreich oder England. Zu unterschiedlich sind Lebensbedingungen und Kultur, nicht nur sprachliche Barrieren sind zu überwinden, in besonderem Maße ist hier die Bereitschaft gefordert, sich vorurteilsfrei auf andere Menschen einzustellen. Dabei bietet sich aber auch die einmalige Chance, eine Menge über andere und sich selbst zu lernen.

 

Die Unterbringung bei den Gastfamilien klappt sehr gut - die senegalesische Gastfreundschaft geht weit über das normale Maß hinaus, vor allem, weil dort die Familien noch weitgehend in Großfamilien zusammenleben und jedes Familienmitglied seine Gastfreundschaft unter Beweis stellen will.

 

Besonders beeindruckend sind die positive Lebenseinstellung trotz der widrigen Lebensbedingungen. Auch die Natur – es gibt mehrere Nationalparks in der Nähe - und die ehemalige Sklaveninsel Gorée hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

 

> Bilderschau vom Projekt 2016

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> Geschichte dieses Austauschs.