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Russlandaustausch 2016 - Verbindung halten

 

Selenogradsk 2016 - die Projektgruppe

 

 

Eine erlebnisreiche und arbeitsintensive Woche liegt hinter uns und wir sind am Abend des 29. Septembers zurückgekehrt. Sie können hier ein Gespräch darüber hören - oder Sie lesen einfach weiter.


Die Reise nach Selenogradsk (früher: Cranz) erfolgte zunächst mit dem Schiff von Kiel nach Klaipeda (22 Stunden) und einer anschließenden Fahrt mit dem Bus über die kurische Nehrung (4 Stunden, einschließlich Grenzübertritt). Dort wurden wir von den Schülern der Partnerschule bereits erwartet und in Empfang genommen.


Der nächste Tag war ein Sonnabend, aber weil in Russland auch der Sonnabend ein Schultag ist, konnten wir gleich mit der Arbeit an unserem Projekt beginnen. Wir haben uns dieses Mal mit der Schulkleidung in Russland (früher – heute – zukünftig) beschäftigt. Außerdem haben wir die Schule und später auch die Stadt erkundet.

 

Am Abend fand an der Promenade das Finale der Weltmeisterschaft der Feuerwerker statt, ein einmalig tolles Erlebnis!

 

Der Sonntag ist traditionell der Familientag. Viele von uns waren mit ihren Gastfamilien in Kaliningrad (früher: Königsberg), der größten Stadt des Gebietes.


Am Montag haben wir dann unsere Arbeit fortgesetzt und sind am Nachmittag in den sehr schönen Kurort Swetlogorsk (früher: Rauschen) gefahren. Dort waren früher z.B. E.T.A. Hoffmann und Thomas Mann tätig. Heute findet man hier sehr schöne Villen und Gebäude und eine sehr schön gestaltete Strandpromenade, an der überall Schmuck aus Bernstein verkauft wird.

 

Am Dienstag haben wir unsere Projektarbeit beendet und an einer Konferenz zum Thema „Berufsfindung" teilgenommen. Unsere russischen Partner wollten dabei von uns erfahren, wie bei uns die Betriebspraktika organisiert und durchgeführt werden. Es gab Vieles zu berichten und wir werden wahrscheinlich dies zum Thema unseres nächsten Austausches machen. Bei einem bunten Abend haben wir dann die Ergebnisse unserer Arbeit alle gemeinsam präsentiert.


Am Mittwoch sollten wir schon wieder Abschied nehmen. Diesen Tag haben wir gemeinsam mit den russischen Partnerschülern auf der kurischen Nehrung verbracht, die Vogelstation Fringilla, den tanzenden Wald und die Düne EFA besucht. Um 14 Uhr MEZ holte uns der litauische Bus dort ab. Der Abschied fiel schwer, denn es sind inzwischen sehr enge Freundschaften entstanden. Wir versprachen, in Kontakt zu bleiben und traten unsere Heimreise an. Wir werden uns noch lange an dieses Treffen erinnern.